Ernährung

Wichtig ist hierbei immer, dass es nur einen Weg gibt, sein Gewicht effizient zu reduzieren, man darf
nicht mehr Energie in Form von Nahrung zu sich nehmen, als der menschliche Körper verbrauchen kann.

Isotonische Getränke - Abzocke oder Sinnvoll?

Die Werbung preist sie als Wundermittel an. Jeder der Sport treibt sollte sie trinken. Doch sind isotonische Getränke wirklich so wirkungsvoll und notwendig wie ihre Hersteller es versprechen?

Nun, zuerst sollte man vielleicht erklären was isotonische Getränke überhaupt sind. "iso" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "gleich". Isotone Getränke sind demnach Getränke, die die gleiche Konzentration an Mineralien oder Kohlenhydraten wie die Körperflüssigkeiten besitzen.

 

So kann bei körperlicher Belastung, sowohl der Verlust der Mineralien und Flüssigkeit durch Schwitzen, als auch der Verlust von Kohlenhydraten beim Verbrennen für die Energiegewinnung, mit solch einem Getränk ausgeglichen werden. Das ideale isotonische Getränk hat dabei exakt die selben Kohlenhydrat- und Mineralstoffwerte wie das menschliche Blut.

Sport erfordert Flüssigkeitsbalance im Körper

Doch kann dieser Verlust nicht auch durch herkömmliche Getränke ausgeglichen werden? Grundsätzlich kommt der Körper nämlich, bei einer ausgewogenen Ernährung, mit Belastung hervorragend klar. Das Wichtigste beim Sport, das Decken des Flüssigkeitsverlustes, kann schon durch ein schlichtes Mineralwasser gedeckt werden. Auch die Versorgung mit Mineralien ist durch ein solches Getränk gewährleistet, vorausgesetzt, in diesem sind die wichtigsten Mineralien wie Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium, in ausreichendem Maße enthalten. Und das ist bei den meisten Mineralwassern aus dem Supermarkt der Fall.

Bei länger andauernder Belastung werden die Kohlehydratreserven verbraucht, und es wird auf die Energiegewinnung durch Fettverbrennung umgestiegen. Sportlern, die lange Zeit trainieren müssen, hilft es deshalb, während des Trainings zusätzliche Kohlenhydrate zuzuführen um die Reserven wieder aufzustocken. Ist das Ziel des Trainings allerdings eine Reduzierung des Köperfetts, wäre ein Getränk mit enthaltenen Kohlenhydraten kontraproduktiv. Solche Getränke helfen also nur Ausdauersportlern wie Marathonläufern und Fahrradfahrern, die über eine längere Dauer konstante Leistung erbringen wollen.

Isogetränke sind im Grunde zu teuer

Ein isotonisches Getränk macht also grundsätzlich schon mal, nur für einige wenige Menschen Sinn. Doch auch für diese kleine Gruppe ist die Frage, ob sich ein solches Getränk nicht billiger selbst mischen lässt berechtigt. Wasser, Mineralien und Kohlenhydrate liefern auch andere Getränke. Als bestes Beispiel dient die Apfelschorle, oder andere Fruchtsaftschorlen. Das Mineralwasser liefert die nötigen Mineralien, der Apfelsaft mit seinem Zuckergehalt, die Kohlenhydrate. So ist der Verzehr von speziellen isotonischen Getränken beim Sport zwar nicht schädlich, doch häufig unnötig und die Getränke sind angesichts der billigen und genauso guten Alternativen hoffnungslos überteuert.

Isogetränke greifen auch Zähne an

Letztendlich sei gesagt das auch in solchen Getränken so einiges an Zucker drin ist. Ein weiterer Grund um zur Routineuntersuchung beim Zahnarzt Mannheim zum Beispiel zu machen, damit die Zähne für noch längerer Zeit gesund bleiben und aussehen. 

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