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Schwimmen ist eine der beliebtesten Sportarten bei Jung und Alt. Kein Wunder, denn im Wasser kommen auch träge und untrainierte Menschen aufgrund der hohen Tragfähigkeit des Elements schnell voran und bekommen so die Lust und den Spaß an sportlicher Betätigung zurück. Trotzdem sollte man sich im Voraus gründlich darüber informieren, ob das Hobby mit den eigenen körperlichen Gegebenheiten vereinbar ist und was beachtet werden sollte.
Wie schon erwähnt, verfügt Wasser über eine enorme Auftriebskraft. Daher ist man beim Aufenthalt im Becken oder See auch um einiges leichter als an Land.
Diese Tatsache sollten sich besonders Menschen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen zu Nutze machen. Denn bei der Bewegung im Wasser müssen die Muskeln viel mehr arbeiten als bei derselben Bewegung im Trockenen. Das liegt daran, dass der Widerstand des nassen Elements höher ist als der Luftwiderstand. Zusammengefasst bedeutet dies, dass Schwimmen sehr effektiv in Bezug auf die Verbrennung von Kalorien und den Aufbau von Muskelmasse ist, die Gelenke dabei allerdings kaum belastet, da das Gewicht des Körpers vom Wasser getragen wird und so nicht auf dem Skelett lastet.
Besonders stark Übergewichtigen und älteren Menschen wird daher von ärztlicher Seite zum Schwimmen geraten, da Sportarten an Land den Bewegungsapparat zu sehr schädigen würden.
Als positiven Nebeneffekt kommt man im Wasser nicht so leicht ins Schwitzen.
Auch für Menschen mit Rückenproblemen ist Schwimmen gut geeignet, vorausgesetzt, man schwimmt auch auf dem Rücken. So wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule gestärkt, ohne dass die Verspannungen, durch zuviel Gewicht beispielsweise, verschlimmert werden.
Schwimmen verbraucht enorm viele Kalorien, da der Körper nicht nur gegen den hohen Wasserwiderstand ankämpfen, sondern sich selbst auch noch auf 36° Celsius inmitten des kühlen Nasses halten muss. Zudem werden die Muskeln aufgebaut, welche nachher auch im Ruhezustand mehr Energie verbrennen als schlaffes Gewebe.
Im Gegensatz zu Sportarten wie Fahrrad fahren zum Beispiel, wird beim Schwimmen der ganze Bewegungsapparat eingesetzt und nicht nur die Beine.
Nachteile gibt es beim Schwimmen hingegen nicht viele. Natürlich können bei falscher Anwendung Beschwerden auftreten, aber dies ist auch bei jeder anderen Sportart der Fall.
Ein indirekter Nachteil des Schwimmsportes sind jedoch die teilweise sehr unhygienischen Schwimmhallen, in denen man sich leicht mit Fußpilz oder ähnlichem anstecken kann. Gesünder ist es, in einem sauberen Badesee zu trainieren.
Ein effektives Training beginnt damit, dass jeweils zwei Bahnen in einem Stil geschwommen wird und anschließend eine Pause von 30 Sekunden erfolgt. Durch einen kurzen Blick auf die Uhr lernt man schnell abzuschätzen, wie lange man für diese Strecke braucht.
Allmählich kann man nun versuchen, die Bahnen schneller zu schwimmen, die Pausen zu verkürzen oder mehrere Bahnen am Stück zu schwimmen, bis man schlussendlich fit genug ist, eine halbe Stunde ohne Unterbrechung zu schwimmen.